Mit diesem Pitchdeck angelte sich ein Hundefutter-Startup den Investor Hansi Hansmann

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Mit diesem Pitchdeck angelte sich ein Hundefutter-Startup den Investor Hansi Hansmann

Hellobello setzt auf den Milliardenmarkt Tierfutter und hat einen Lieferdienst für frisch gekochte Hundenahrung gegründet. Im Herbst gab es dafür ein Millioneninvestment.

Hellobello-Gründer Wolfgang Maurer will mit frisch zubereitetem Tierfutter die Gesundheit von Hunden verbessern.

Hellobello-Gründer Wolfgang Maurer will mit frisch zubereitetem Tierfutter die Gesundheit von Hunden verbessern.

HelloBello

Die Produkte des Wiener Startups Hellobello heißen Cowgenuss, Gockelspeis und Ringeltanz. Die beiden Schulfreunde Wolfgang Maurer und Stephan Freh haben 2020 einen Lieferdienst für frisch gekochtes, nährstoffreiches Hundefutter aufgebaut.

Die Idee ist es, die Ernährung von Hunden vollständig durch hochwertige Kost zu ersetzen. Kunden geben auf der Hellobello-Webseite Daten wie Hunderasse, Gewicht, Alter und Geschlecht ein. Das Startup berechnet daraus den täglichen Energiebedarf des Tieres und stimmt die Rezepte entsprechend ab. Das Hundefutter wird dann im Abo alle zwei oder vier Wochen tiefgefroren an die Kunden geschickt. Die Kosten pro Kilogramm bewegen sich zwischen sieben und 15 Euro. Seit dem Startup hat Hellobello eigenen Angaben zufolge eine halbe Million Hundemahlzeiten gekocht. Die Marktaussichten sind gut: Allein in Deutschland ist der Umsatz mit Hundefutter im stationären Handel nach Daten des Industrieverbands für Heimtierbedarf auf rund 1,7 Milliarden Euro gestiegen.

Hansi Hansmann investiert

Für ihr Startup haben Maurer und Freh erstmalig im Rahmen ihrer Pre-Seed-Runde im vergangenen Jahr 600.000 Euro von Investoren wie dem Ex-Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner und der Investmentgesellschaft des Storebox-Mitgründers Johannes Braith eingesammelt. Im November 2022 schlossen die Hellobello-Gründer ihre Seed-Runde in siebenstelliger Höhe ab. Mit an Bord ist diesmal der bekannteste Business Angel Österreichs: Hansi Hansmann. Außerdem beteiligten sich etwa der auf Haustiere spezialisierte Fonds Companion sowie das österreichische Unternehmen Tractive, das Ortungsgeräte für Tiere herstellt. Mit dem frischen Geld wollen die Gründer ihr Team aufbauen, weitere Futter-Rezepte auf den Markt bringen und ihre Expansion nach Deutschland fortsetzen.

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